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04.02.2005 Stammtisch der Vereine

Februarstammtisch der Walkersbrunner Vereine:
Die künftige Gräfenberger Trinkwasserversorgung und die Auswirkungen der Globalabrechnung

Walkersbrunn (JDS)

Schwerpunktthema des traditionellen Monatstammtisches der Walkersbrunner Vereine im Februar 2005 waren die künftige Trinkwasserversorgung der Gemeinde Gräfenberg (KTVG) und die Auswirkungen auf die insgesamt 3153 EW und 1349 davon betroffenen Immobilieneigentümer in Gräfenberg, Gräfenberger Hüll, Guttenburg, Haidhof, Kasberg, Neusles ( 1193 Anwesen mit 2793 EW), in Walkersbrunn (133 Anwesen mit 311 EW) und in Rangen sowie Schlichenreuth ( 23 Anwesen mit 49 EW).



An der Veranstaltung im Walkersbrunner Gasthaus Strehl nahmen auch die beiden Gräfenberger Stadträte Erwin Bäcker (FW) und Hans Ebenhack (CSU) teil.

Man nahm zur Kenntnis, dass das von der Gemeinde Gräfenberg beauftragte unterfränkische Satzungsbüro Müller die angeordneten Aufmaßarbeiten als Grundlage für die anstehende Heranziehung zu Vorauszahlungen auf die Investitionen der KTVG in Walkersbrunn , Schlichenreuth und Rangen weitgehend abgeschlossen hat.
Wenn in Kürze auch Kasberg und Neusles aufgemessen sind, ist das Satzungsgebiet komplett, sodaß mit der Erstellung der Leistungsbescheide begonnen werden kann. Angesichts der Zwänge, die sich aus der extrem hohen Verschuldung Gräfenbergs ergeben, dürften diese noch im ersten Halbjahr 2005 zugestellt werden.

Die Schulden der Gemeinde Gräfenberg haben sich von 1996- 2004 mehr als verdoppelt. 2004 hatte die Kommune 7,2 Mio Euro Schulden und mußte dafür 0,4 Mio Zinsen aufbringen. Die ProKopfverschuldung betrug damit 1746 Euro (Bayerndurchschnitt lt. Alois Glück 1153 Euro/EW). Mit den geplanten Investitionsmaßnahmen in Walkersbrunn etc dürften -auch wegen der wegbrechenden Gemeindeeinnahmen- in Kürze Schulden in Höhe von 8 Mio Euro zu verzeichnen sein.

Vor diesem Hintergrund und wegen der erheblichen finanziellen Belastungen, die der Anschluß von Walkersbrunn, Schlichenreuth und Rangen an die KTVG für alle Gräfenberger zur Folge hat, wurden neue Überlegungen zur Ausgabenreduzierung erörtert., deren Ergebnisse zu gegebener Zeit hier veröffentlicht werden .

Reinhard Hofmann teilte mit, dass die Dorfgemeinschaft Walkersbrunn (DGW) mittlerweile der mitgliederstärkste Ortsverein sei, das Amtgericht Forchheim der DGW das Signum „e.V.“ erteilt habe und die DGW-homesite seit Jahresbeginn über 1700 mal aufgerufen wurde.


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