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Walkersbrunn
Mit Ausnahme einer dreijährigen Vakanz im 30-jährigen Krieg wirkten in der evangelische –lutherischen Kirchengemeinde Walkersbrunn ( Kasberg, Pommer, Rangen, Schlichenreuth und Walkersbrunn) von 1452 bis 1982 siebenundvierzig namentlich nachgewiesene Ortsgeistliche.
Nach dem bekannten Pfarrer August Eckardt, der hier von 1938- 1948 , also während der Zeit des 2. Weltkrieges Seelsorger war, wirkte der, mit seiner Frau auf dem Walkersbrunner Friedhof der „Kirche zu den Gräbern zur letzten Ruhe gebettete Pfarrer Hans-Theo Blümlein (* 7.9.1912 + 28.11. 2006), von 1949 -1982, also 33 Jahre lang als Ortsgeistlicher. Er sollte der letzte sein, denn nach ihm wurden und werden die Pfarreien von Walkersbrunn und dem historisch jüngeren, aber einwohnermäßig größeren Ermreuth vom dort ansässigen Pfarrer gemeinsam betreut. Hans Theo Blümlein war also nach 530 Jahren der letzte Ortspfarrer von Walkersbrunn.
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Dieser Bereich ist in etwa die Ortsmitte von Walkersbrunn und bot in dieser Zeit Platz für kleinere Ortsfestlichkeiten, wie z.B. 1996 für das Fest „100 Jahre öffentliche Wasserversorgung Walkersbrunn“. Durch die zwischenzeitliche Wohnbebauung des Bereichs vor der Linde war sie kaum mehr sichtbar und nur schwer zugänglich. Ihre Wurzel gefährdeten zudem die Drainagen der neuen Wohneinheit.Deshalb war die Dorfgemeinschaft Walkersbrunn sehr erfreut, dass eine großzügige Spende des Pfarrersohnes und bekanntem Forchheimer Urologen, Dr. Hans-Martin Blümlein, der Stadt Gräfenberg eine professionelle Umpflanzung der jetzt ca. 10 bis 12 m hohen Linde auf das städtische Gelände der Freiwilligen Feuerwehr Walkersbrunn ermöglichte. So ging denn die „Blümleinlinde“ bei herrlichstem Frühlingswetter und reger Zuschauerbeteiligung vom „Oberen Dorf“ ins „Untere Dorf“ auf Reisen. Möge sie an Ihrem neuen Standort unterhalb des Walkersbrunner Feuerwehrmuseums gut gedeihen !
Jörg-Dietrich Schmidt
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