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Ortsumgehung |
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-Walkersbrunner übergeben Teilstrecke an den Fußgängerverkehr-
Walkersbrunn, OT Zweibrücken, Ostermontag 13. April 2009
Bei Abwesenheit zahlreicher Kommunal- Kreis- und Landespolitiker, wurde bei herrlichem Osterwetter, im Rahmen einer kleinen Feierstunde die Ortsteil- und Brückenumgehung von Walkersbrunner Bürgern an den Fußgängerverkehr übergeben. Bereits am folgenden Tag konnte der gesamte Verkehr die neue, zur Staatsstraße 2236 gehörende, Brückenanlage passieren. |
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Mit dem schätzungsweise sehr viele viele € teuren, behelfsmäßigen, aber recht stabilen Brückenneubau will man nicht nur die aus dem vorigen Jahrtausend stammende alte Bogenbrücke erneuern, sondern in Walkersbrunn auch erstmals das Modell einer zeitlich begrenzten Teilumgehung erproben. Auf Teilen der Umgehungstrasse, die sich seit dem letzten Jahrhundert in staatlichem Besitz befindet, wurde in sehr kurzer Bauzeit die Sparversion einer künftigen Ortsumgehung Walkersbrunn fertiggestellt. In den nächsten Wochen kann sich jeder Verkehrsteilnehmer ein Bild davon machen, wie die dann nur 25 m westwärts versetzte Prüllbachüberquerung als Umgehungsstraßenbrücke sich in die Landschaft einfügen würde.
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Das neue Fahrgefühl kann man allerdings nur bis zur Fertigstellung des endgültigen Bauwerkes erleben. Denn dann wird nach dem Rückbau der Behelfsbrücke und ihrer Verbindungstrassen – für weitere sehr viele € ?- alles wieder so sein, wie es einmal war – oder doch nicht ? Beginnt man mit den seit Jahren für Walkersbrunn geplanten Wasserleitungs- und Kanalbauarbeiten***, ist für längere Zeit eine absolute Verkehrssperre in W. und damit der ST2236 mit dem Zwang zu ihrer weiträumiger Umfahrung vorprogrammiert, falls nicht eine weitere Behelfsumgehung für noch mehr € gebaut und wieder rückgebaut wird. Die deshalb schon vor 30 Jahren im Rahmen der Flurbereinigung vorgesehen Ortsumgehung sollte das verhindern. Wie die Presse und Radio aber zwischenzeitlich vermeldeten, ist die Realisierung der Ortsumgehung Walkersbrunn mit Mitteln aus den Töpfen des Konjunkturprogrammes II gestorben ! Übrig bleibt lediglich die teuer modernisierte alte Prüllbachbrücke der ST2236.
Umsonst war der aufopferungsvolle Einsatz zahlreiche Politiker für die Realisierung des „Vorzeigeprojektes Umgehungsstraße Walkersbrunn“ mit Mitteln aus den Töpfen des Konjunkturpakets II. Die Strategen wenden sich jetzt einem anderen Kriegsschauplatz mit mehr wahlberechtigtem Potential im südlichen Landkreis Forchheim zu. Die Scharmützel um Trassenführung und Besitzverhältnisse einer anderen Ortsumgehung werden vermutlich das Ende des Investitionsprogrammes überdauern. Somit müssen auch lästige Fördergelder nicht in Anspruch genommen werden, was wiederum dem Steuerzahler in der übernächsten Periode als Sparmaßnahme verkauft wird. In Ruhe kann bis zu diesem Zeitpunkt die Planung der ST2236 -Ortsumgehung Walkersbrunn- fortgeschrieben werden.
Mit Verkehrsbehinderungen bei der Anfahrt des Walkersbrunner Wahllokales im Herbst 2009 für die nächste Wahl ist allerdings nicht zu rechnen. Bis dorthin dürfte sich auch der Wind wieder gelegt, der aufgewirbelte Staub wieder gesetzt haben und erste Pflänzchen zarten Grases werden über die Baustelle gewachsen sein. Die zahlreichen Ostermontagsmarschierer von Igensdorf und Neunkirchen-Ermreuth zum Walkersbrunner Osterbrunnen konnten im fast gehsteigslosen Teil der ST2236 in Walkersbrunn wenigsten 350 m der Versuchsumgehungsstraße ohne Gefahr für Leib und Leben zurücklegen. Das ist doch schon was !
*** Gerüchten zu Folge, wurde bereits das Grollen der im März anrollenden Bagger vernommen (NN 06.12.08 Im März rollen die Bagger)
Reinhard Hofmann
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Jubelkonfirmation 2009 22.03.2009 Frühlingskonzert im Klinikum Forchheim
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