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Es tut sich mal wieder was- auch beim Gräfenberger Jahrtausendprojekt !
Kasberg, Walkersbrunn, Gräfenberg im September 2009
Seit vielen Jahren arbeitet die Gemeinde Gräfenberg daran, z.B nicht nur in ihre mittelalterliche Stadtmauer zu sanieren, den innerörtlichen, bergigen Flanierlustweg entlang der weitgehend überbauten Kalkach zu realisieren und die flächenfressende Ausweitung der Gräfenberger Steinbrüche fördernd zu begleiten, sondern –nach längerer Zeit- auch mal wieder was vor Ort für das seit vielen Jahren anhängige millionenteure Jahrtausendinfrastrukturprojekt –die Wasser- und Abwassermodernisierung von Gräfenberg und Umgebung- zu tun:
Seit Anfang September 2009 werden in Kasberg und Walkersbrunn insgesamt rd 800 m für das künftige Überschusswasser aus Walkersbrunn für die „Neue Gräfenberger Wasserversorgung“(NGW) -zur Verbesserung des Trinkwassers der NGW aus den Weißennoher Wässerwiesen- und davon ca 650 m für die Teilabführung des längst fertig gestellten und den Kasbergern vorfinanzierten, aber bis auf weiteres nicht nutzbaren neuen Abwassernetzes Kasberg gebaut.
Damit sich das ändert, legt sich jetzt eine Firma aus dem Raum Tirschenreuth mit Elan und schwerem Gerät ins Zeug: knapp 300 m der neuen Zuleitung für das Walkersbrunner Überschusswassers sind schon -mit einem Leerrohr für eine Steuerungsleitung- entlang der „Kasberger Schlucht“ rd. 120cm in den Felsenuntergrund zwischen dem Kasberger Parkplatz an der Staatsstraße Gräfenberg-Oberehrenbach-Gräfenbergerhüll und dem „Kirchenweg Kasberg-Walkersbrunn verlegt worden. Das überschießende Felsmaterial des Leitungsaushubs ist weitgehend abgefahren und der Ursprungszustand teilweise schon wiederhergestellt. Das Entlüftungsventil dieser Leitung wurde an der höchsten Stelle unterhalb des Heimes „Martinsruh“ eingebaut. |
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Der Kirchenweg Kasberg-Walkersbrunn mit anstehendem Kalkgestein wurde von der Staatsstraße Gräfenberg-Oberehrenbach - Höhe Martinsruh- bis zum Parkplatz „Friedhof Walkersbrunn“- und dem dortigen Standort für das neue Pumpenhaus mit Behälter für die Überlaufleitung etc für den Einsatz einer überschweren Steinfräse zur Fortsetzung des nun gemeinsamen Kanal- und Wasserleitungsgrabens im Kirchenweg bauseits vorbereitet. Das dafür erforderliche Material- Trinkwasserrohrleitungen zu 100 m, Abwasserrohre und Lehrrohr für die Steuerungsleitungen lagen bereits auf der Baustelle.
Die Arbeiten der schweren Steinfräse und Verlegearbeiten im dann gemeinsamen Überlaufwasser- und Abwasserkanal sollen in der Woche vor der Walkersbrunner Kirchweih 2009 beginnen und auch möglichst abgeschlossen werden. Anschließend will man den Leitungsgraben vom Walkersbrunner Friedhof bis zum Abwassersammler „Oberes Schwabachtal“ an der Einmündung des Prüllbaches in die Schwabach in Walkersbrunn mit einer weiteren Tiefbaumaßnahme fortsetzen, um für die betroffenen trink- und abwasserergänzungsabgabepflichtigen Gräfenberger Zahlungspflichtigen wenigstens das Abwasserteilprojekt Kasberg „zuschußrettend“ und vor der geplanten Anhebung der Mehrwertsteuer auf die von den Sachverständigen empfohlenen 25% nach der Bundestagswahl 2009 abrechnungsreif zu machen. Zur Zeit erscheint ein Gelingen möglich, zumal Wasserfachleute der KUG vor Ort den Baufortschritt kontrollieren.
Jörg-Dietrich Schmidt |
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