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Gründung |
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Anlass: Schutz des Eigentums |
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Bereits im 16. Jahrhundert sind in den Dorfordnungen Feuerschutzmaßnahmen erwähnt. Die Feuergefahr war zu dieser Zeit wesentlich größer als heute, u.a. wegen der alten Bauweise mit Holz- und Strohdächern, der offenen Lichtspender in der Wohnung wie Kienspan, Wachskerzen und Petroleumleuchten und der offenen Herdfeuerung in der Küche. Es bestand deswegen Anweisung, mit offenem Feuer sorgsam umzugehen. Große Gefahr ging auch von Unwettern mit Blitzeinschlägen aus. Gelöscht wurde mit Löscheimern, die aus Leder, Bast oder Stroh waren, in jedem Haushalt musste außerdem eine Feuerleiter vorhanden sein. Im Brandfall musste jeder helfen, egal ob jung oder alt, Herr oder Knecht. Es mussten Menschenketten gebildet werden. In den meisten Orten gab es einen Dorfweiher, der als Löschwasserbehälter verwendet wurde. Die meisten Anwesen hatten zudem einen eigenen Brunnen. Nachdem die Lehenszeit im Laufe des 19. Jahrhunderts zu Ende gegangen war, erwachte ein neues Selbstbewusstsein. Es galt die Unversehrlichkeit des erworbenen Eigentums zu schützen. Durch Landesgesetz wurde zur Bekämpfung von Bränden und zur Rettung von Leben und Gut die Gründung von Feuerwehren empfohlen.
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Das älteste vorhandene Vereinsbild datiert aus dem Jahr 1883, ein weiteres Bild stammt aus dem Jahr 1899.
Den Zeichen der Zeit folgend, bildete sich im Jahre 1877 auch in Walkersbrunn eine Feuerwehr. Der neugegründete Verein zählte insgesamt 74 Mitglieder, als Begründer sind David Schmidt und Johann Deinlein genannt, der Erstgenannte war auch der 1. Kommandant. Bereits im Jahre 1879 wurde die erste zweirädrige Druckspritze erworben, dieses Gerät musste noch von Hand bewegt werden. Im Jahre 1895 wurde dann die erste vierrädrige Saug- und Druckpumpe angeschafft. Es ist nachzulesen, dass sich die Gemeinde dadurch eine hohe Schuldenlast auferlegte, an der sie viele Jahre zu tilgen hatte.
Weitere Aufzeichnungen bis zum Jahre 1950 liegen leider nicht mehr vor. Die Unterlagen sind offensichtlich während der Kriegszeit verloren gegangen.
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FFW in der Nachkriegszeit Historisches
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